home termine kunstverein galerieräume mitglied werden links impressum
 

Terminarchiv

01.01.2007
"Wasser in und um Schwäbisch Hall" - Vortrag von Wolfgang Schwarzkopf, 19.30 Uhr

06.12.2008
Vernissage Mitgliederausstellung "Bewegung"

23.01.2009
Vernissage Harald Kröner "yappanoise"

17.02.2009
Architektonische Qualität: Dr. Dorothea Franck / Prof. Dr. Georg Franck

Die aus Schwäbisch Hall stammenden Geschwister Georg und Dorothea Franck haben das Buch "Architektonische Qualität" veröffentlicht (Hanser Verlag, € 21,50). Georg Franck ist Professor an der Architekturfakultät der Universität Wien, Dorothea Franck ist Linguistin und lebt und arbeitet in Amsterdam.

Dorothea und Georg Franck stellen am 17. Februar das Buch in ihrer Heimatstadt Schwäbisch Hall im Kunstverein vor.

Dieses Buch führt neue Maßstäbe in die architektonische Debatte ein: Was macht die Qualität von Architektur aus? Eine altmodische Frage angesichts des Kults, der um die schrillen Stars der globalen Architektenszene getrieben wird. Gebaut aber wird nicht für eine Saison, schlechte Architektur bleibt für Jahrzehnte ein Ärgernis. Für Georg und Dorothea Franck gibt es Kriterien, nach denen die Qualität eines Bauwerks beurteilt werden kann: sein Verhältnis zur Umgebung, seine Funktionalität, seine sinnliche Ausstrahlung. Es ist keine Sache der Beliebigkeit, welche Entwürfe diesen Anforderungen entsprechen. Die Kenntnis der kanonischen Vorbilder spielt dabei mindestens die gleiche Rolle wie ein wacher Sinn für die Spielregeln der modernen Gesellschaft.

Pressestimmen:

"Von Bauwerken, die nur Aufmerksamkeit wollen, hält der Architekturtheoretiker Georg Franck wenig. Stattdessen plädiert er für eine Ästhetik des Erlebens."
Oliver Jahn, Architectural Digest

Kooperation mit der Kulturbeauftragten der Stadt Schwäbisch Hall und der Architektenkammergruppe Schwäbisch Hall.

17.03.2009
Christian Horn: Hans Jonas – sein philosophischer Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Nihilismus und die Einführung der Ökologie in die Philosophie - 20 Uhr

Reihe philosophisch-ästhetische Vorträge im Kunstverein

Hans Jonas (*1903 in Mönchengladbach † 1993 in New York) war ein jüdischer Philosoph deutscher Herkunft.

Hans Jonas' noch heute unübertroffene Studien zum "Geist der spätantiken Gnosis" sensibilisierten ihn für die Wahrnehmung der nihilistischen Grundstimmung nicht nur der existentialistischen Philosophie, sondern der Moderne und der Naturwissenschaften im Ganzen. Hans Jonas hinterfragte die Cartesianische Trennung von Geist und Natur. In diesem Dualismus sah er nicht nur die Wurzel für die Leib- und Naturfeindlichkeit unserer neuzeitlichen Kultur, sondern ebenso für eine anhaltende ökologische Verantwortungslosigkeit.

Christian Horn (Pfarrer i.R.) aus Schwäbisch Hall beschäftigt sich seit langem mit philosophischen und politischen Problem-stellungen. Zum 100. Geburtstag des französischen Philosophen Emmanuel Lévinas hielt er am 30.03.2006 im Kunstverein einen Vortrag unter dem Titel "Philosophie "im Antlitz" des Judentums - oder: Was den Menschen zum Menschen macht!"

Richard von Weizsäcker im Gespräch mit Hans Jonas während seines letzten Deutschlandbesuchs 1992 in Berlin, wo ihm an der FU Berlin der Titel eines Doktors der Philosophie ehrenhalber verliehen wurde.

29.03.2009
Vernissage: Stefanie Seiz-Kupferer - Zeichnung, Installation, Objekte

Zur Eröffnung der Ausstellung um 11.30 Uhr sprechen:

Begrüßung: Bettina Wilhelm, Leiterin des Geschäftskreises Kultur und Soziales, Stadt Kirchheim unter Teck.

Einführung: Dr. Tobias Wall, Stuttgart

Musik: "Shady Glen" (alias Robert Bolte und Harald Klinger) spielen und singen irische und schottische Songs

21.04.2009
Joachim Kalka: Bild und Wort - 20 Uhr

Reihe philosophisch-ästhetische Vorträge im Kunstverein

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Und doch infiltrieren die Wörter immer wieder die Bilder. Die Renaissance hat die naiven Schriftbänder des Mittelalters verdrängt; die Moderne läßt die Schrift als Bildbestandteil wiederkehren („Ceci n’est pas une pipe“).
Der Vortrag von Joachim Kalka erörtert unter anderem die verblüffende Geschichte des Bildtitels, der seit dem späten 19. Jahrhundert eine ungeahnte Bedeutung annimmt. Künstlersignatur und Sprechblase, INRI und Collagefetzen: die Durchdringung des Bildes durch das Wort als überraschendes Problemfeld.

Der 1948 geborene Kritiker und Übersetzer Joachim Kalka lebt in seiner Heimatstadt Stuttgart. Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften und Verlage und Autor der FAZ, ist er seit 1997 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen die Übersetzung von Jean Giraudoux‘  Doppelmemoiren und der Essayband  Hoch unten (Berenberg, Berlin 2008).

17.05.2009
Kunstfrühling - Internationaler Museumstag

06.06.2009
Vernissage: Klaus Merkel - "hag"

Zur Vernissage um 16 Uhr sprechen

Ute Christine Berger M.A., Kulturbeauftragte Stadt Schwäbisch Hall

Marcus Neufanger, Kurator

29.08.2009
Vernissage: Anja Kempe, Rauminstallation und Video

Die Vernissage ist um 16 Uhr
Begrüßung: Herma Walter, Kuratorin
Einführung: Michael Arzt, Leipzig
Musik: Judith Hambücher, Harfe

Informationen über Anja Kempe siehe www.anjakempe.de