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Eckart Hahn
Myzel
25.01.2015 bis 15.03.2015

Vernissage: Samstag, 24.01.2015, 18 Uhr

Kuratiert von Herma Walter und Peter Ege

 

Hahns Kunst führt eine höchst eigenartige Wiederbelebung des Gegenständlichen vor. Es ist, als würde das langweilige, abgelebte Inventar der Mimesis plötzlich aufhorchen, als liefe ein unmerkliches Zittern durch den Leichnam der Gegenständlichkeit, als richte sich hier plötzlich zum alten seltsamen Leben ein Frankenstein-Monster auf, von dem man noch Überraschungen erwarten darf. Der Stromstoß, der dieses Mirakel vollbringt, besteht in der Energie der Ambiguität; die Energiequelle liegt in Hahns Konzentration auf die Oberfläche. (Joachim Kalka)

Es ist das feine unsichtbare Geflecht im Boden. Es ist der eigentliche Pilz, von dem man nur die Fruchtkörper an der Oberfläche sieht. So sehe ich meine Arbeit: Ein Gespinst aus unsichtbaren Strängen, die im Bild sichtbar werden. (Eckart Hahn)