"Schön: o Schwermut und purpurnes Lachen." (Georg Trakl)
Die künstlerische Fiktion verhält sich anders zur Realität, als man gemeinhin dieses Verhältnis zu denken gewohnt ist. Im plastischen Arbeiten zumal wird der Werkkörper der Anschauung als Köder ausgelegt, ehe er seine eigene Wirklichkeit in der Betrachtung entfaltet. Auf den Unterschied zeischen Skulptur und Plastik ist gelegentlich hingewiesen worden. Bei Wolfgang Krager ist ausschließlich von Plastiken zu sprechen, als zusammengesetzte Formen; allenfalls die englische Bezeichnung "sculptures" ließe sich noch verwenden. (Sicher gerät auch hier das Unübersetzbare des bildnerischen Werks ins Zwielicht der Sprache.)
Kurator: Rainer René Müller






