"Diese Erkenntnis aber war: dass wir durch Produzieren wachsen, nicht durch Ruhe." (Ludwig Hohl)
Täuscht das Auge, indem es verkürzt? In wlcher Weise hätte das für den Fall zu gelten, da man sich lediglich über die Abbildung (z.Bsp. einen Druck oder ein Foto), einer plastischen Arbeit, die ich über zwei Jahre lang nur mit solchen Hilfsmitteln und sogar nur sporadisch verfolgen konnte, hatte sich mir nachdrücklich durch ihre sehr eigene Bildsprache, ihre Formenstrenge, ihre thematische Bindung, ihre unprätentiöse Klarheit und ihre Einfachheit in Erinnerung gehalten.Notwendige Bezeichnungen und Bennenungen wie Statue, Plastik, Skulptur, Installation sind, da das Abbild zum Objekt selbst, zum künstlerischen Arbeit an Eindeutigkeit einbüßten. Man könnte in Umwandlung der kleinen, einleitenden motivischen fragen sagen: die Arbeit selbst, da sie verkürzt, täuscht das Auge nicht.
Kurator: Rainer René Müller






